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Die Prüfgesellschaft SGS hat den Rückbau des Windmessmasts im Offshore-Windpark Amrumbank West erfolgreich überwacht. Dessen Errichtung war 2005 bei dem Projekt von E.ON Climate & Renewables die erste Baumaßnahme auf dem Areal nördlich von Helgoland. Nach Inbetriebnahme des Windparks und Erreichung der Lebensdauer wurde der Messmast im Februar 2016 zurückgebaut.

Zehn Jahre lang lieferte er für die Projektrealisierung unverzichtbare Daten zu Windverhältnissen, Strömung und Seegang. Nun wurde die insgesamt 130 Meter hohe und 23 Meter tief im Meeresboden verankerte Messstation demontiert. Damit erfüllt der Betreiber eine wichtige behördliche Auflage des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), die nach Betriebsende für alle Bauwerke auf See einen umweltverträglichen Rückbau vorschreibt.

Die Sachverständigen der SGS betreuten das Rückbauprojekt von der Prüfung der ersten Konzeptunterlagen über die konkrete Umsetzungsplanung bis hin zu den Arbeiten vor Ort, 36 Kilometer süd-westlich der Nordseeinsel Amrum. Es war dabei das erste Projekt dieser Art, bei dem ein Zertifizierungsunternehmen in die Demontage eines Windmessmasts eingebunden wurde.

Für Christian Nübold, zuständiger Bereichsleiter der Industrial Projects Division bei der SGS, war es dementsprechend eine neue Erfahrung: „Arbeiten auf hoher See erfordern eine immense Präzision, aber vor allem eine exzellente Planung. Ein herausforderndes Projekt, für das die SGS sowohl die Demontage der Messstationen 90 Meter über dem Meeresspiegel als auch den Abbau der 290 Tonnen schweren Verankerung konzeptionell begleitet hat.“ Die Planung und Umsetzung durch ein Zertifizierungsunternehmen prüfen zu lassen, habe dazu beigetragen, Komplikationen bei dem anspruchsvollen Rückbauprojekt zu vermeiden.

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