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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 (EEG) ist derzeit noch in Kraft. Doch im Zuge der aktuellen Novellierung, die durch die Bundesregierung im Mai 2014 beschlossen wurde, gibt es einige Änderungen für Betriebe des produzierenden Gewerbes.

Hintergrund für die Reform sind Leitlinien und Vorgaben der Europäischen Union, die nun in die bestehenden Regelungen intergiert werden. So hatte etwa die EU-Kommission am 18. Dezember 2013 ein Beihilfeprüfverfahren für die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR), für Unternehmen des produzierenden Gewerbes eröffnet, in dessen Folge die Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zum Abschluss des Verfahrens keine Begrenzungsbescheide mehr auf Basis des EEG 2012 erlassen darf. Weiterhin wurde am 9. April 2014 von der EU -Kommission neue Umwelt- und Energiebeihilfsleistungen beschlossen.

Anfang August soll nun die EEG-Novelle 2014 in Kraft treten. Daraus ergeben sich folgende Änderungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes:

  • Einmalige Antragsfristverlängerung in 2014 bis zum 30.09.2014 (normalerweise 30.06. einen jeden Jahres)
  • Erhöhung der Grenze der Bruttowertschöpfung je nach Gewerbe
  • Erstattung der EEG-Umlage nur für bestimmte Branchen (gemäß Anlage 4, Liste 1 und 2)
  • Änderung der Rückerstattungsbeträge
  • Nachweis eines Zertifikates nach ISO 50001 oder EMAS schon ab einem Jahresstromverbrauch von 1 GWh (vorher 10 GWh)

Für Unternehmen mit einem Jahresstromverbrauch von weniger als 10 GWh gibt es Übergangs- und Härtefallbestimmungen zu dieser neuen Regelung. Diese Betriebe brauchen bis zum 30.09.2014 kein Zertifikat nach ISO 50001 oder EMAS einzureichen, wenn sie nachweisen können, dass sie innerhalb der Antragsfrist nicht in der Lage waren, ein Zertifikat nach ISO 50001 oder EMAS zu erlangen.

Die Experten der SGS unterstützen in diesem Zusammenhang mit Auditierungen oder entsprechenden Nachweisen gemäß EEG 2014.