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Tätowierungen stechen nicht nur ins Auge, sondern gehen auch unter die Haut. Neben Tätowiernadel und Tattoo-Farbe können Metalle, Konservierungsstoffe oder Schadstoffe durch die natürliche Schützhülle des Körpers dringen, die bei Menschen Allergien hervorrufen oder sogar die Gesundheit gefährden können. Das gilt übrigens nicht nur für schlicht schwarze Tintenklassiker wie Anker, Sternchen und Herz, sondern auch für aufwändige Körperbilder und mehrfarbige Motive wie beim Tribal, Backpiece oder Irezumi.

Deshalb gibt es in Deutschland – seit 2009 – eine Tätowiermittel-Verordnung. Die Verordnung regelt die Kennzeichnung von Tätowierfarbe, Pigmenten und Zubereitungen, die zum Beispiel in Tattoo-Studios zur Beeinflussung des Aussehens in oder unter die menschliche Haut eingebracht werden. Sie gilt für Stoffe, die dort permanent oder vorübergehend verbleiben – also sowohl für Tattoos für die Ewigkeit als auch für temporäre und wieder entfernbare Tätowierungen.

Ob Rohstoffe, Farben, Tätowiermaschinen, Tattoonadeln oder Permanent-Make-up: Die SGS bietet in ihren führenden Testlaboren eine Vielzahl von Prüfungen und Analysen für Tattoo-Material an, um Herstellern und  Anwendern die Sicherheit beim Tätowieren zu gewährleisten. Dies auch, um sicherzustellen, dass Tätowierte und Fans von Tattoos sich sicheren Gewissens unter die Nadel begeben können. Die SGS entwickelt für Hersteller von Tätowiermaterialien ebenfalls kundenspezifische Lösungen und unterstützt bei der Forschung und Entwicklung von sicherern Tätowierfarben.

Für die Analyse von Tätowierfarben bieten die Labore der SGS unter anderem folgende Prüfungen und Tests an:

  • Prüfung von Tattoo-Farben auf Schwermetalle (Nickel, Chrom VI, Barium, Cobalt und Strontium)
  • Bestimmung der Azofarbstoffe und der primären aromatischen Amine
  • Test auf verbotene Dispersionsfarbstoffe
  • Analyse der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Screening auf organische Lösemittel in Tätowierfarbe
  • Bestimmung von freiem Formaldehyd, Phthalaten, Konservierungsstoffen, Parabenen, Isothiazolinone etc.
  • Probe auf schwerflüchtige Nitrosamine (NDELA) und leichtflüchtige Nitrosamine
  • Prüfung der mikrobiellen Reinheit nach internationalen Vorgaben

Weiterführende In-Vitro-Analytik für Tätowierfarben:

  • Prüfung des allergischen Potentials §  Prüfung möglicher Sensibilisierung
  • Prüfung der Cytotoxizität nach ISO 10993-5
  • Prüfung auf Hautkorrosion und -irritationen mittels 3-D-Hautmodell (OECD 431 und 439)
  • Prüfung der Mutagenität nach OECD 471 (AMES-Test)  

Hersteller von Tatöwierfarben und Zulieferer von Tattoo-Studios, die Kontakt zur SGS aufnehmen möchten, nutzen bitte die rechts oben stehende Telefonnummer oder schreiben eine E-Mail über das Web-Formular.