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Für Fahrzeuggenehmigungen und Typzulassungen sind umfassende und aktuelle Kenntnisse über die geltenden Regelwerke und Vorschriften unverzichtbar. Denn nur so können bei einer Homologation – also bei der Abwicklung der genannten Zulassungsverfahren – die vorhandenen Spielräume bestmöglich genutzt und Genehmigungen schnellstmöglich erteilt werden. Vor diesem Hintergrund bietet die SGS-TÜV Saar GmbH ein umfassendes Trainingsprogramm zu diesem Themenfeld an. In vier Modulen werden in jeweils eintägigen Schulungen die technischen und gesetzlichen Anforderungen vermittelt sowie organisatorische und ablauftechnische Fragestellungen beleuchtet. Das Seminar bietet einen breiten Informationsfokus – unabhängig davon, ob Serienprodukte, Einzelanfertigungen, das Gesamtfahrzeug, Umrüst-Teile, etablierte Techniken oder neueste Innovationen zugelassen werden sollen.

Grundlagen der Typgenehmigung, Übersicht über die EG-Rahmenrichtlinien und deren Einzelrechtsakte (Modul 1)

Im Rahmen dieses Trainings vermitteln wir Basisinformationen zur Genehmigung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen in der EU/Deutschland. Wir stellen verschiedene Genehmigungsverfahren (Einzelgenehmigung, Kleinserien-Typgenehmigung, Typgenehmigung, Mehrstufen-Typgenehmigung) dar und erklären ihre Vor- und Nachteile. Dabei geht es auch um die Unterschiede zwischen einer Einphasen- und Mehrphasengenehmigung. In der Schulung erläutern wir verschiedene Rechtskreise und deren Geltungsbereiche und bestimmen die Kriterien zur Typabgrenzung sowie der Varianten und Versionen einer Genehmigung.

Ablauf des europäischen Typ- Genehmigungsverfahrens; von der Beschreibungsmappe bis zur Typgenehmigung (Modul 2)

Im Rahmen dieser Schulung gehen wir detailliert auf das europäische Typgenehmigungsverfahren ein. Wir erläutern, wie die Aufgaben zwischen dem Hersteller, dem Technischen Dienst und der Genehmigungsbehörde verteilt sind. Des Weiteren zeigen wir, wie Sie Fahrzeugprüfungen und Herstellerdokumente sinnvoll und optimal vorbereiten können. Detaillierte Informationen zu den Rahmenrichtlinien sowie deren Anwendung in der Praxis runden diese Veranstaltung ab.
Bei der Schulung gehen wir schwerpunktmäßig auf die Rahmenrichtlinie 2007/46/EG ein. Dabei zeigen wir auch die Unterschiede zwischen den Rahmenrichtlinien 2003/37/EG (land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen) und 2002/24/EG (Motorräder und leichte drei- und vierrädrige Fahrzeuge) bzw. deren zukünftige Nachfolgeverordnungen.

Rechte und Pflichten für Genehmigungsinhaber, von der Produktüberwachung (COP) bis zum Umgang mit Genehmigungen nach deren Erteilung (Modul 3)

Im Rahmen dieser Schulung gehen wir detailliert darauf ein, welche Rechte und Pflichten der Hersteller/Genehmigungsinhaber im Genehmigungsverfahren hat und wie diese rechtlich verankert sind. Wir zeigen auf, welche Schnittstellen zu Genehmigungsbehörden bestehen und welche Dokumente Sie benötigen.
Weiterhin erläutern wir die Kennzeichnungsvorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugteile (Fahrzeugidentifizierungsnummer, Fabrikschild, Genehmigungszeichen) und wie Sie diese einhalten. Dazu geben wir Ihnen eine Übersicht, welche Anforderungen an die Produktüberwachung bestehen und wie Sie diese umsetzen können. Hinweise zu besonderen Verfahren runden die Veranstaltung ab. Dazu gehört beispielsweise die Beantragung von Ausnahmegenehmigungen.

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG – Basiswissen für die betriebliche Praxis im Fahrzeugbau (Modul 4)

Bei dieser Schulung vermitteln wir Ihnen die wichtigsten Grundkenntnisse zur Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Als Teilnehmer bekommen Sie einen Überblick über die wesentlichen Inhalte der Maschinenrichtline, die wichtigsten Sicherheitsnormen und Richtlinien, die mit diesen zusammenhängen. Außerdem behandeln wir die Herstellerpflichten und die Schutzziele, auf die Sie achten müssen.
Wir vermitteln Ihnen zudem, wie eine Risikobeurteilung im Rahmen eines Konformitätsbewertungsverfahrens abläuft und welche Maßnahmen sich hieraus für das Produkt ableiten. Weiter erfahren Sie alles Wesentliche zu den Dokumentations- und Kennzeichnungspflichten des Herstellers sowie zum Abschluss des Konformitätsbewertungsverfahrens mit der Konformitätserklärung.

Die eintägigen Seminare richten sich an Mitarbeiter aus Konstruktions-, Einkaufs-, Entwicklungs-, Qualitätsmanagement- und Homologationsabteilungen. Die Schulungen finden an den Standorten von SGS-TÜV Saar in München, Stuttgart oder in Düsseldorf statt. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 490,- Euro pro Teilnehmer (zzgl. 19% MwSt.). Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 089-787475-392 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Grundlagen der Typgenehmigung, Übersicht über die EG-Rahmenrichtlinien und deren Einzelrechtsakte (Modul 1)

Ablauf des europäischen Typ- Genehmigungsverfahrens; von der Beschreibungsmappe bis zur Typgenehmigung (Modul 2)

Rechte und Pflichten für Genehmigungsinhaber, von der Produktüberwachung (COP) bis zum Umgang mit Genehmigungen nach deren Erteilung (Modul 3)

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG – Basiswissen für die betriebliche Praxis im Fahrzeugbau (Modul 4)

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Über die SGS-Gruppe Deutschland

Die SGS-Gruppe ist das weltweit führende Unternehmen beim Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren. 1878 gegründet, setzt die SGS mit Hauptsitz in Genf mit mehr als 75.000 Mitarbeitern und einem internationalen Netzwerk von über 1.500 Niederlassungen und Laboratorien global anerkannte Maßstäbe für Qualität, Sicherheit und Integrität.
In Deutschland ist die SGS-Gruppe seit 1920 aktiv und bundesweit an rund 40 Standorten präsent. Zu ihr gehören auch die SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH und die SGS-TÜV Saar GmbH. Im Auftrag von Herstellern, Händlern oder Regierungen sorgt die SGS mit zahlreichen Inspektions-, Überwachungs- und Prüfdiensten über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg für mehr Sicherheit, mehr Effizienz und mehr Qualität.