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Vom Acker bis zur letzten Schnittstelle: Mehr als 1.000 Landwirte, Ersterfasser und Inverkehrbringer von Biokraftstoff profitieren bereits von einer anerkannten Biomasse-Zertifizierung der SGS. Informieren Sie sich jetzt über ISCC und REDcert.

Als weltweit führende Zertifizierungsgesellschaft weist SGS für Betriebe der Landwirtschaft, Händler, Ölmühlen sowie Hersteller und Inverkehrbringer von Biokraftstoff eine nachhaltige Wertschöpfung aus Biomasse nach. Hierzu wurden verbindliche Vorgaben für alle Mitgliedsstaaten in der EU zur nachhaltigen Produktion und Verarbeitung von Biomasse in der „Erneuerbare Energien Richtlinie“ (RED) festgelegt. Bei Audits und Zertifizierungen bestätigen die SGS-Prüfexperten so beispielsweise Landhändlern (sog. Ersterfassern), die geerntete Biomasse in größeren Mengen von mehreren Landwirtschaftsbetrieben aufnehmen, dass sie die Anforderungen der geltenden RED ordnungsgemäß umsetzen. Auch Betreiber von Biodieselanlagen, Hydrieranlagen, Bioethanol-Produktionsanlagen und Biogasanlagen können Audits bei der SGS beauftragen. Für Zertifizierungen kooperiert die SGS mit den Systemgebern International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) sowie REDcert.

ISCC

Warum ISCC oder REDcert?

Die in Deutschland geltenden Nachhaltigkeitsverordnungen fordern von Betrieben der Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Lieferkette bis zum Anlagenbetreiber bzw. Nachweispflichtigen, der verordnungskonform Biomasse herstellen oder liefern möchte, die Einhaltung eines anerkannten Zertifizierungssystems.

Sowohl ISCC als auch REDcert sind für die Zertifizierung nachhaltiger Biomasse von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zugelassen. Sie entsprechen sowohl der Verordnung über Anforderungen an eine nachhaltige Herstellung von flüssiger Biomasse zur Stromerzeugung (BioSt-NachV) als auch der Verordnung über Anforderungen an eine nachhaltige Herstellung von Biokraftstoffen (Biokraft-NachV).

SGS bietet nationale und internationale Biomasse-Zertifikate

REDcert

Auch in den meisten anderen Ländern der EU sind Nachhaltigkeitsverordnungen ähnlich der deutschen Verordnung in Kraft getreten. Für diese Märkte ist eine Zertifizierung nach den von der EU Kommission anerkannten Standards ISCC EU oder REDcert EU sinnvoll.

Die Nachhaltigkeits-Experten der SGS stellen daher überwiegend die Zertifikate ISCC DE und REDcert DE für den deutschen Markt und ISCC EU und REDcert EU für den europäischen Markt aus. Eine Zertifizierung außerhalb der EU, wie zum Beispiel in Südostasien, Südamerika oder Australien, ist ebenfalls möglich. Als führender Marktanbieter kann die SGS mit ihrem weltweiten Auditorennetzwerk Firmen in fast jedem Land der Welt auditieren und daraufhin zertifizieren.

„Wer als Lieferant oder Händler im Markt für Biokraftstoff und flüssige Biomasse im Strombereich aktiv werden möchte, muss ein Nachhaltigkeitszertifikat gemäß anerkannter Systeme vorlegen können“, sagt Sven Theml, System Manager für Nachhaltigkeitsstandards ISCC und REDcert bei der SGS. „Ölkonzerne müssen eine bestimmte Quote für das Beimischen von Biokraftstoffen erreichen und erhalten Steuererleichterungen. Diese bekommen sie aber nur für zertifizierte Kraftstoffe, die aus zertifizierten Rohstoffen gewonnen wurden. Daher wächst die Nachfrage nach zertifizierter Ware. Beim Einsatz flüssiger Biomasse in Blockheizkraftwerken ist eine Zertifizierung notwendig, um die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu erhalten.

Zertifizierungen für Biokraftstoff aus Abfällen und Reststoffen

Die Hauptziele der Förderung sind Klimaschutz und die Verminderung von CO2-Ausstoß. Bei der Gewinnung von Kraftstoff aus pflanzlichen Erzeugnissen ist neben der Verwendung von Nutzpflanzen wie Raps, Getreide und Zuckerrüben seit kurzem auch die Verwendung von Abfall und Reststoffen möglich. Die kontroverse Diskussion um die Verwendung von Nutzpflanzen für „Tank oder Teller?“ hat diese Entwicklung begünstigt.

Anfang 2013 hielt eine entsprechende Regelung Einzug in der 36. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes – kurz 36. BImSchV. Durch die neue Verordnung ist eine Biomasse-Zertifizierung noch attraktiver geworden. Inverkehrbringer, die Biokraftstoff aus Abfällen und Reststoffen in den Verkehr bringen, können diese unter bestimmten Voraussetzungen doppelt auf die Biokraftstoffquote angerechnet bekommen. Die BLE bestätigt ISCC und REDcert als geeignete Zertifizierungssysteme für die Wertschöpfung von Biomasse aus Reststoffen nach der 36. BImSchV. Zertifizierte Betriebe, die zum Beispiel zellulosehaltiges Non-Food-Material oder Altspeisefett verarbeiten, können mit einem Nachhaltigkeits-Zertifikat ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Auch in anderen Ländern werden bestimmte Biomassen zum Teil doppelt angerechnet.

Sie möchten sich nach ISCC oder REDcert zertifizieren lassen? Ihr Ansprechpartner für ISCC und REDcert Zertifikate:

SGS-Gruppe Deutschland
Agricultural Services
Tel: +49 (0) 4473 943913

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