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Die SGS-Gruppe Deutschland hat erstmalig erfolgreich eine Kläranlage für Binnenschiffe nach dem CDNI-Abkommen geprüft, mit der Abwasser direkt an Bord umweltgerecht aufbereitet werden kann. Mit diesem Nachweis ist die Martin Membrane Systems AG der einzige Anlagen-Hersteller in Europa, dessen Abwasser-Aufbereitungssystem den gesetzlichen Vorgaben für den Einsatz auf bundesdeutschen Binnengewässern und Wasserstraßen entspricht. Hintergrund sind verstärkte Umweltschutzauflagen in der Schifffahrt, die das Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt (CDNI) verbindlich regelt. So dürfen beispielsweise seit 2009 bestimmte Schiffstypen keine häuslichen Abwässer mehr in Flüsse, Kanäle und Seen einleiten. Sie müssen stattdessen Sammeltanks nutzen oder Bordkläranlagen, für die sehr strenge Grenz- und Überwachungswerte gelten.

Damit Kläranlagen auf Binnenschiffen eine Betriebsgenehmigung erhalten, müssen sie ein umfangreiches Prüfverfahren durchlaufen. In Deutschland ist SGS Institut Fresenius der einzige von der Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission/Schiffseichamt (ZSUK) anerkannte technische Dienst zur Überprüfung der behördlich festgelegten Anforderungen. So haben die SGS-Experten die Bordkläranlage der Martin Membrane Systems AG unter realistischen Bedingungen einem 30-tägigen Dauertest unterzogen und deren Reinigungsleistung überwacht. Die organische Belastung der behandelten Abwässer durfte dabei während des Betriebes fest definierte Grenzwerte nicht überschreiten.

Neben der Zertifizierung von Bordkläranlagen übernimmt die SGS-Gruppe Deutschland auch in anderen umweltsensiblen Bereichen der Schifffahrt eine Vorreiterrolle. So entwickelt die Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft aktuell in einem weltweit einmaligen Forschungsprojekt das Probenahme- und Analytikverfahren zur Kontrolle von Ballastwasser, das Frachtschiffe auf See stabilisiert, aber oftmals verunreinigt ist. Darüber hinaus gehören auch die Überwachung von Schiffsemissionen, Typprüfungen von Ölabscheidern, Ölanalysen, Zertifizierungen im Energiemanagement als auch die Berechnung von des CO2-Fußabdrucks zum „Green Shipping“-Leistungsangebot der SGS-Gruppe.

Interessenten, wenden sich bitte an:
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH
Dr. Ulrich Hilverkus
t +49 (0)6128 744-328
E-Mail: ulrich.hilverkus@sgs.com

Kontakt für Journalisten
Torsten Laub
t +49 (0)40 30101-298
E-Mail: torsten.laub@sgs.com

Über die SGS-Gruppe Deutschland
Die SGS-Gruppe ist das weltweit führende Unternehmen beim Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren. 1878 gegründet, setzt die SGS mit Hauptsitz in Genf mit rund 70.000 Mitarbeitern und einem internationalen Netzwerk von über 1.350 Niederlassungen und Laboratorien global anerkannte Maßstäbe für Qualität, Sicherheit und Integrität.
In Deutschland ist die SGS-Gruppe seit 1920 aktiv und bundesweit an rund 40 Standorten präsent. Zu ihr gehören auch die SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH und die SGS-TÜV Saar GmbH. Im Auftrag von Herstellern, Händlern oder Regierungen sorgt die SGS mit zahlreichen Inspektions-, Überwachungs- und Prüfdiensten über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg für mehr Sicherheit, mehr Effizienz und mehr Qualität.
Mehr Informationen unter: www.sgsgroup.de