Skip to Menu Skip to Search Kontakt Germany Websites & Sprachen Skip to Content

Anbau, Vertrieb und Verkauf von gebietseigenen Gehölzen bzw. Gehölzsaatgut mit Audit und Zertifizierung nach den BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) Anforderungen.

Der Gesetzgeber fordert, dass in der freien Natur keine gebietsfremden Gehölze ohne Genehmigung gepflanzt werden dürfen.

Die Gehölzarten, die für die freie Natur vorgesehen sind, müssen künftig gebietseigen sein und einem der sechs Vorkommensgebiete in Deutschland zugeordnet werden. Grundlage hierfür ist der § 40 Absatz 4 im BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz).

Das Fachmodul „Gebietseigene Gehölze“ gilt für Baumschulen, die gebietseigene Gehölze bzw. Gehölzsaatgut gebietseigener Herkunft produzieren und handeln sowie für Anzuchtbetriebe und Saatgutbeerntungsunternehmen.

Wie diese Forderung umgesetzt werden kann, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in seinem „Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze“ formuliert.

Wer muss zertifiziert werden?

  • Baumschulen
  • Anzuchtbetriebe
  • Saatgutbeerntungsunternehmen

Die gesamte Produktkette vom Sämling bis zur Lieferung kann zertifiziert werden. Die spezifischen Anforderungen der Betriebe werden vom Auditfragenkatalog berücksichtigt und als entsprechender Zertifizierungsumfang auf dem Zertifikat ausgewiesen.

Was wird vom Audit abgedeckt?

Als DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) akkreditierte Zertifizierungsstelle führen wir Audits nach dem Standard Fachmodul für Gehölze bzw. Gehölzsaatgut gebietseigener Herkunft mit den folgenden Schwerpunkten durch:

  1. Überprüfung der Plausibilität von Lieferpapieren, Anbauverzeichnissen, Quartierdateien sowie weiteren Unterlagen, um die lückenlose Rück- und Nachverfolgbarkeit der gebietseigenen Gehölze vom Sämling bis zum Verkauf sicherzustellen
  2. Visuelle Kontrollen auf dem Feld und im Lager/Einschlag, um die Daten aus den Unterlagen zu kontrollieren.
  3. Zur eindeutigen Identifizierung der Betriebe wird die durchgängige Verwendung der EG-Pflanzenpassnummer auf den Lieferetiketten und – papieren der Betriebe überprüft.

Der Standard setzt konsequent und bundesweit einheitlich die Inhalte des Leitfadens um und wird im Rahmen eines Audits durch unabhängige Auditoren der SGS überprüft.

Warum SGS?

Wir sind die erste Zertifizierungsstelle, die für diesen Standard in Deutschland akkreditiert wurde und der Weltmarktführer im Testen, Zertifizieren und Prüfen.