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Karriere

Referenzen

Jesus Ocampo

Manager Business Assurance

Lagos, Nigeria

"Ich kann mich noch ganz genau an die Anfangsschwierigkeiten erinnern, die ich vor fast 20 Jahren hatte, als ich bei SGS als Datenverarbeiter anfing. Ich begann in einer Einstiegsposition im Manila Liaison Office bei der Abteilung Economic Affairs (heute Governments and Institutions Services genannt), bevor ich die Karriereleiter emporstieg und schließlich mit SGS ins Ausland ging. Ich möchte betonen, dass jeder jederzeit, in jedem Alter und überall Erfolg haben kann, wenn er die richtige Chance bekommt. Man muss nur hart arbeiten und daran glauben, dass man sein Ziel erreichen kann.

„Alles begann damit, dass ich im Januar 2008 nach Lagos, Nigeria, versetzt wurde. Anfangs sollte dies nur ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt sein, um eine Back-Office-Funktion bei GIS aufzubauen. Ich musste mich sehr anpassen und der Aufenthalt war eine sehr einschneidende Erfahrung für mich. Ich konzentrierte mich jedoch weiterhin auf meine täglichen Herausforderungen, dachte positiv und freute mich auf die Chancen, die sich mir bieten würden. Ich ging aus, traf Einheimische sowohl aus der Stadt als auch aus anderen Teilen des Landes und lernte auf diese Weise so viel wie möglich über meine Tätigkeit, das Land, seine Sprache, seine Menschen und seine Kultur. Das Leben unterscheidet sich stark von dem Leben, das ich zu Hause führte, das ist sicher. Aber mal aus dem gemütlichen Heim und dem Alltagstrott auszubrechen, kann ebenfalls eine großartige persönliche Erfahrung sein.

Das Leben als Expat ist eine einzigartige Erfahrung, stellt einen aber auch vor viele große Herausforderungen. Wenn man im Ausland lebt und arbeitet und Einheimische und andere Expats aller möglichen kulturellen Hintergründe trifft, kann man schon mal einen Kulturschock erleiden (oder aber die chronische Krankheit Heimweh bekommen). Alle Expats und Reisenden machen irgendwann diese Erfahrung, da bin ich nicht der einzige. Aber für mich ist alles relativ. Man muss die Dinge einfach nehmen, wie sie kommen und sollte seine Energie nicht darauf verschwenden, sich über kleine Dinge zu ärgern, sondern das Leben in vollen Zügen genießen.

„Obwohl ich durch meine kurzen Auslandsprojekte schon oft gereist bin und schon viele Niederlassungen von SGS besucht habe, ist dies mein erster langfristiger Auslandsaufenthalt in diesem öreichen Land und meine erste Erfahrung damit, ein JJC (Johnny just come) Oyibo zu sein, oder ein 'newbie white-man expat', wie man uns hier in Nigeria gerne nennt.

Ich wohne in Lagos, einer der bevölkerungsreichsten Städte Westafrikas. Die Stadt kommt vielleicht nicht an den Multi-Kulti-Lebensstil von Großbritannien, Hong Kong oder New York City heran, dafür hat sie aber einen ganz eigenen Charme.

"Autofahren in Lagos ist eine Kunst für sich! Für mich das kontrollierte Chaos. Ich war erstaunt darüber, wie dicht gedrängt hier Autos, Tokombos (Nahverkehrsbusse) und Motorroller (Okadas genannt) über die Straßen fegen ohne dabei einen Unfall zu verursachen. Ich durfte einmal mit meinen Kollegen vor Ort in einem der Naija-Restaurants zu Abend essen und probierte Amala, Pounded Yam, Nkobi, Fufu, Moi-Moi, Suya-Fleisch, Egusi und Pfeffersuppe (ein sehr beliebtes und sehr scharfes nigerianisches Gericht), was alles mit dem lokalen Bier heruntergespült wurde. Auch kostete ich einen Drink mit dem Namen 'Chapman' (ein fruchtiger Softdrink aus Sprite, Orangenlimonade, Angosturabitter und schwarzem Johannisbeersaftkonzentrat), während dazu die Musik der einheimischen Künstler P Square und Wande Coal erklang.

"Ich bin nun schon drei Jahre hier und werde bald woanders hingehen. Aber eine der Begrüßungen, die ich bei meiner Ankunft in Lagos hörte und die mich am meisten berührte war 'Du bist willkommen'. Ich fühlte mich tatsächlich sehr willkommen, die ganze Zeit über."
Juli 2011

Trevor Harden

Manager Scanner

Port Harcourt, Nigeria

"Als ich jung war, habe ich nie daran gedacht, mal beruflich ins Ausland zu gehen. Wie die meisten Menschen wollte auch ich reisen und neue Orte kennenlernen, aber die Vorstellung, an einem anderen Ort zu leben, war für mich anfangs etwas Respekt einflößend. Dennoch war es eine der besten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe.

"Während meines Auslandseinsatzes konnte ich vielfältige Erfahrungen sammeln und mir eine völlig neue Lebensanschauung aneignen. Mit Menschen aus einer anderen Kultur zusammenzuarbeiten hat mir gezeigt, dass Dinge, die für mich normal sind, sich vollkommen von dem unterscheiden, was andere für normal erachten. Meine Herangehensweise an ein Problem kann sich völlig von der Herangehensweise anderer unterscheiden. Durch das hautnahe Erleben dieser fundamentalen Unterschiede war ich in der Lage, meine gesamte Lebens- und Arbeitsweise zu ändern und zu verbessern.

"Jedes Land und jede Kultur hat seine unverwechselbaren Unterschiede und Vorteile. Ich wurde in England geboren und wuchs dort auf und liebe meine Heimat immer noch, aber nachdem ich so viel von der Welt gesehen habe, habe ich verstanden, wie viel mehr andere Länder zu bieten haben.

"Natürlich hält das Leben als Expat auch einige Schwierigkeiten parat, besonders jetzt, wo ich verheiratet bin und eine Tochter habe. Besonders weil wir eine gute Unterkunft haben und die Schulgebühren bezahlt werden, können wir dennoch ein gutes Leben führen, mit viel besserem Wetter als in meiner Heimat. Da SGS diese Kosten übernimmt, können wir viel mehr sparen als dies in meiner Heimat der Fall wäre.

"Ich durfte während meiner Tätigkeit bereits in fünf verschiedenen Ländern auf drei Kontinenten arbeiten und verschiedene andere im Rahmen kürzerer Dienstreisen besuchen. Ich freue mich bereits auf ein neues Land und eine neue Herausforderung im Jahr 2012 oder 2013."
Juli 2011

Andrei Koval

Vertragsmanager

China

Nachdem ich drei Jahre lang für eine Reihe von im Ausland Lebender gearbeitet hatte, war ich 1996 plötzlich in der gleichen Situation, als ich die Ukraine für China verließ. Damals dachte ich ehrlich, dass zwei Welten unterschiedlicher nicht sein können.

"Als ausländischer Mitarbeiter sind Sie ein teurer Rohstoff und Sie müssen Leistung abrufen. Und Sie können keine Leistung abrufen, wenn Sie Ihr Umfeld nicht kennen. Sie müssen schnell lernen, wie man in Ihrem neuen Land lacht, spricht, zuhört, geht, fährt, isst, beurteilt und vieles mehr. Am wichtigsten ist es zu akzeptieren, dass die Menschen unterschiedlich sind. Und Sie müssen schnell lernen, ansonsten sind Sie raus.

"Das Leben ist zu vergleichen mit dem eines Prominenten. Meldungen über Sie verbreiten sich wie ein Lauffeuer und Kollegen, die hunderte Kilometer entfernt von Ihnen sind, erfahren von jedem Schritt, den Sie machen. Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Wissen über die Welt mit den Mitarbeitern teilen, die gerne wissen würden, wie hart der Winter in Sibirien sein kann oder welches Mittagessen dort eingenommen wird.

"Am wichtigsten ist natürlich, dass Sie arbeiten müssen! Auswanderer sind wie Vitamine, sie sind wesentlich für den Erhalt des bestmöglichen Betriebs. Sie kommen möglicherweise ohne Auswanderer aus (und das tun Sie vielleicht), aber wenn diese das tun, was von ihnen erwartet wurde, hinterlassen sie einen Betrieb auf wirklich internationalem Niveau.

„Wenn man all das berücksichtigt, ist das ein äußerst spannendes Leben – eines, das nur sehr wenige Leute wieder gegen ihre alte Routine eintauschen würden.“
Juli 2011

Rob Parrish

Vice President

Fairfield, New Jersey, USA

„Ursprünglich kam ich im September 1986 als Techniker für zerstörungsfreie Prüfverfahren für das Geschäftsfeld SGS Industrial nach Australien und verbrachte die ersten drei Jahre in Karratha in Western Australia. Ich wurde zum Strahlungssicherheitsbeauftragten des Unternehmens und führte sonstige Inspektionen in dem Bereich durch. Nach Vollendung der LNG-Raffinerie in Karratha kehrte ich als Regionaler Qualitest Supervisor für Westaustralien nach Perth zurück.

"1991 siedelte ich nach Adelaide, Südaustralien über, wo ich die Position als Senior Röntgentechniker/Vertragssupervisor für den Bereich Industrie übernahm. Ich erhielt die Möglichkeit, ein übergreifendes Training in den Bereichen Öl, Gas und Chemikalien, Minerale und Landwirtschaft zu beginnen und wurde der südaustralische Koordinator für die staatlichen und institutionellen Unternehmen. Während dieses Zeitraumes bot SGS mir die Gelegenheit, ein Associate Diploma in Management am lokalen technischen und Weiterbildungskolleg zu beginnen und danach wurde ich Leiter der technischen Inspektionsleistungen (EIS), die alle zerstörungsfreien Prüfungen, Verbraucher- und Industrieleistungsbetriebe in Südaustralien und im Nordterritorium abdecken.

"1993 habe ich den Betrieb der SGS International Certification Services PTY in Südaustralien aufgebaut und war mehr am allgemeinen Management innerhalb des Staates beteiligt. 1995 wurde ich zum Business Manager für unsere Lebensmittelüberwachungsdienste für die südaustralische Regierung sowie für unsere Zertifizierungsdienste ernannt. 1996 wurde ich zum Business Manager ernannt, der alle Betriebe in Südaustralien abdeckt.

"1997 bekam ich die große Chance, mit SGS nach Vietnam umzuziehen, um dort als stellvertretender General Director / Business Manager für CTS, Industrie und GIS zu arbeiten. 2004 wurde ich zum Managing Director unseres Betriebs in Vietnam benannt und wurde zusätzlich Vice President des globalen CTS-Lebensmittelbetriebs.

„Ich bin acht Jahre in Vietnam geblieben, und ich muss sagen, es waren die besten acht Jahre meines Lebens. 2005 bekam ich eine neue Herausforderung, die mich nach Indonesien führte, wo ich als Managing Director für unser indonesisches Unternehmen tätig wurde. Ende 2008 bat SGS mich, nach USA überzusiedeln, um die Herausforderung anzunehmen, dort den U.S.-amerikanischen CTS-Betrieb als Managing Director zu leiten. Hier bin ich heute noch und halte immer noch die Position als Vice President des globalen CTS-Lebensmittelbetriebs.

"Ich muss sagen, dass die von SGS gebotenen Chancen nicht nur beruflich, sondern auch persönlich hervorragend waren. Sie haben mir Coaching und externe Entwicklung ermöglicht, sogar einschließlich der Gelegenheit, an einem Kurzkurs zum Thema Der Weg zu Leistung und Wachstum am Internationalen Institut für Management-Entwicklung in der Schweiz teilzunehmen. SGS hat meine Entwicklung nicht nur unterstützt, sondern auch gefördert. Ich bin extrem glücklich, fast 25 Jahre lang in zahlreichen Rollen und Ländern für SGS gearbeitet zu haben und würde diese Erfahrung für nichts in der Welt eintauschen."
Juli 2011




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