Egal ob Weißwurst oder Fischbrötchen – für 71 Prozent der Bayern ist eine hohe Qualität das wichtigste Kriterium beim Lebensmitteleinkauf. In keinem anderen Bundesland gibt es so anspruchsvolle Kunden. In Berlin ist nur rund die Hälfte der Verbraucher ähnlich qualitätsbewusst. In Nordrhein-Westfalen sind es mit 63 Prozent ebenfalls deutlich weniger. Das sind Ergebnisse der repräsentativen SGS-Verbraucherstudie 2014, für die die Warenprüfer von der SGS gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach mehr als 1.500 Deutsche befragt haben.

Den Bayern ist auch die Herkunft ihrer Lebensmittel besonders wichtig. 61 Prozent  der Bayern legen beim Einkaufen besonderen Wert darauf, dass die Produkte aus ihrer Region kommen. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt greift dagegen nur etwa jeder zweite Deutsche bevorzugt zu regionalen Lebensmitteln. Und auch in Sachen Tierschutz sind die Bayern deutschlandweit Vorreiter. So achten knapp 60 Prozent der bayerischen Verbraucher darauf, dass Fleisch- und Wurstwaren aus artgerechter Tierhaltung stammen. In Ostdeutschland ist das im Vergleich dazu nur rund 36 Prozent der Befragten wichtig.

Lieber Fachgeschäft als Discouter

Der hohe Qualitätsanspruch der Bayern beeinflusst dabei auch die Orte, an denen sie bevorzugt einkaufen. Während beispielsweise in Nordrhein-Westfalen die Hälfte der Befragten ihre Backwaren im Supermarkt kauft, kommt dies in Bayern dagegen nur für ein Viertel der Kunden in Frage. Im Freistaat ist dagegen der unabhängige Bäckermeister für mehr als vier von fünf Verbrauchern unangefochten die erste Anlaufstelle für Brot, Brötchen und Kuchen. Das gleiche Bild zeigt sich bei Fleisch- und Wurstwaren. Auch diese Produkte kaufen die bayerischen Verbraucher im Vergleich zum Bundesdurchschnitt deutlich lieber im Metzgerei-Fachgeschäft als abgepackt im Kühlregal.

Die komplette SGS-Verbraucherstudie ist kostenfrei bei der SGS-Gruppe Deutschland bestellbar.

SGS Verbraucherstudie 2014 anfordern